Bücherwurm und Leseratte.

Wettbewerb anlässlich des „Welttag des Buches“ 2010.

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Oder gar bibliophil?
Bücherwürmer ab in die Erde, Leseratten pfui: Von heute an sind wir Buchstabengourmets. Constanze Dennig (Graz) hat uns mit ihren Buchstabengourmets das Gewinner-Wort geschenkt. Danke!

Buchstabengourmet – da regen sich schönsinnige, charmante und genießerische Assoziationen. Das ist aber auch ein Wort, das für Frauen und Männer gleichermaßen gilt und eine nette, kulinarische Erinnerung weckt: die Buchstabensuppe. Buchstaben essen und sich damit den Stoff, aus dem Literatur gemacht ist, genießerisch einverleiben – ja, das hat schon was!

Kulinarisch kreativ ist es auch bei allen anderen Einreichungen zugegangen. 65 Wort-Ideen sprühten nur so vor Wortwitz und Leselust. Keine einzige Nennung war doppelt, erfunden wurden also echte Unikate rund um die Liebe zum Lesen:

Da gibt es zum Beispiel Zeilenzelebrierer, Schmökerianer und Libromanten. Vorbei geschaut haben auch ein Wortjäger, Hans-guck-ins-Buch, Buch-röschen und Buch-wittchen. Zu Wort gemeldet haben sich die EWKUAAS (die Engagierten Wissens-Kultur und Anti-Alphabetisierungsaktivisten), ein Viellas und ein Lese-Nimmersatt.

Da wird aber auch von der Lektüre-Walküre gesprochen, dem
Les-Kimo
und der libRidinösen BiblioTHEKENschlampe. Und natürlich ging es auch weiterhin tierisch ernst zu: der LeseL (Lese-Esel) wurde genannt, der BücherregAal und der BücherreiheR. Wortknabbereien wurden gereicht, ein Buchbauch gezüchtet und von so viel biblioviel ist auch noch das große Buchweh gekommen!