Das Buch im Buch. In JuLit (Fachmagazin)

Leistungen: Textarbeit

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Ist es ein Rettungsversuch? Eine Liebeserklärung? Oder bloß Zufall? Derzeit gibt es viele Kinder- und Jugendbücher, in denen das Buch eine Rolle spielt. Doris Lind hat sie für JuLit – das Fachmagazin des deutschen Arbeitskreises für Jugendliteratur – gesammelt und interpretiert:

Textprobe:

Liebe kann man nicht lernen. Liebe pas­siert. Manchmal auf den ersten Blick, manchmal wenn man immer wieder aufeinander trifft. Man lächelt sich zu, es finden sich Herzen, man tritt in Beziehung und verbindet sich. Ob man glücklich wird, entscheidet die Augenhöhe: auf der gleichen sollte man sich begegnen.

Das alles gilt auch fürs Buch. Wer es zu sehr erhöht und aus ihm ein Heiligtum macht, verpasst die wahre Liebe und das echte Leben. Denn das findet im Alltag statt. Wer Kinder und Jugendliche dazu bringen will, das Buch zu lieben, muss ihnen die Scheu und den Respekt davor neh­men. Am besten geht das, wenn man sie all das mit Büchern tun lässt, worauf sie Lust haben: Seiten, die sie mögen, ausschneiden und aufhängen? Jede Menge Eselsohren machen? Den Text übermalen? Das Haustier daran knabbern lassen? Einen Schluck vom Lieblingsgetränk abgeben? In die Luft wer­fen und nicht wieder auffangen? Es als Klei­dungsstück verwenden? Am Rand der Bade­wanne abhängen?

Ja, und unbedingt. Wer Dinge so anfassen darf, wie er es braucht, entwickelt eine Beziehung. Aus der Bezie­hung entstehen Bindung und Liebe. Der Respekt kommt von selbst. Von solchen Bücherlieben, die alltagserprobt sind und trotzdem blühen, erzählen folgende Kinder-und Jugendbücher. (…)

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www.jugendliteratur.org

Aus: Quint Buchholz. Im Land der Bücher (Ausschnitt)

Aus: Quint Buchholz. Im Land der Bücher (Ausschnitt)